Ton- und Medientechnik

  • Fachbereiche
  • Ton- und Medientechnik
 

Ton- und Medientechnik

 

Produktneutrale Planung professioneller Medientechnik


 

Unsere Dienstleistung

Für private, geschäftliche und öffentliche Auftraggeber bieten wir unsere Planungsdienstleistung der Medientechnik bis hin zu den komplexesten AV-Anforderungen an. Unsere Dienstleistungen können sich über ein pauschales Leistungsspektrum aber auch über die Leistungsphasen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) erstrecken. Unser Fokus liegt stets darauf, unsere Dienstleistung maßgeschneidert auf die Anforderungen und Wünsche unserer Auftraggeber auszurichten und für einen maximalen Erfolg der Medientechnik im Objekt des Auftraggebers zu sorgen. Anhand eines kleinen Ausschnittes unserer Referenzen möchten wir dies verdeutlichen.

 


 
Der Fachbereich Ton- und Medientechnik besteht aus:

Audiotechnik
Videotechnik
Steuerungstechnik
Sicherheitstechnik

 


 

Audiotechnik

In der professionellen Audiotechnik geht es um die Lösung von Beschallungsaufgaben. Vorwiegend im Veranstaltungsbereich ist die Beschallung der Publikumsflächen allgegenwärtig. Ob nun Sprache, Musik oder technische Signale auf zumeist große Publikumsflächen übertragen werden müssen, stets kommt es zum Einsatz explizit dazu geeigneter Beschallungsanlagen. Vordergründig bestehen Beschallungsanlagen aus Lautsprechern, über die Audiosignale wiedergegeben werden. Hintergründig ist jedoch eine Vielzahl weiterer Audiokomponenten erforderlich, um ein Beschallungsereignis gelingen zu lassen. So setzen sich unsere Ingenieure nicht nur mit den Lautsprechern sondern auch unter anderem mit Verstärkern, Signalprozessoren, Audiosignalverteilungen, Mischpulten und Mikrofonen planerisch auseinander. Der Schwerpunkt einer professionellen Beschallungsplanung liegt jedoch auf dem Design des Beschallungskonzeptes. Hierbei ist von entscheidender Bedeutung, welche Lautsprecher mit welcher Funktionsweise wo positioniert und ausgerichtet werden, um im Einklang mit der vorherrschenden Raumakustik, der audiotechnischen Nutzung und den zu beschallenden Publikumsflächen hervorragend zu funktionieren. Dabei ist es oftmals nicht ausschließlich und vorrangig die Aufgabe, die Publikumsflächen angemessen mit den Audiosignalen zu versorgen sondern überdies mit der Beschallungstechnik räumliche Effekte oder gar eine virtuelle Raumakustik zu erzeugen. Um hier auf Dauer erfolgreich zu sein, ist Erfahrung, berufliche Leidenschaft, praktischer Bezug und stetiger Lernwille unumgänglich. Dies bringen unsere Ingenieure mit und planen unter Verwendung modernster computerbasierter Simulationen kleine Beschallungsdesigns bis hin zu den komplexesten Beschallungsanlagen Europas. Der gute Ton ist bei allen Veranstaltungen mittlerweile obligatorisch und selbstverständlich. Vielmehr noch wird der Ton in einer Vielzahl von Veranstaltungen als szenisches Element verwendet, um Emotionen auszulösen. Dies beginnt bei Veranstaltungen in einem kleinen Gemeindesaal und erstreckt sich bis in Größenordnungen von Arenen und Stadien. Dass die Beschallung, der Ton, einfach nur funktionieren muss und sich ansonsten dezent im Hintergrund befindet, gehört eindeutig der Vergangenheit an. Nicht zuletzt integriert sich die Beschallungsanlage als Marketingelement in ein erfolgreiches Betriebskonzept eines Veranstaltungsortes.

 


 

Videotechnik

Wie auch in der professionellen Audiotechnik unterscheidet sich die Videotechnik von dem was allgemein aus dem heimischen Bereich bekannt ist. Bei der professionellen Videotechnik wird die visuelle Seite der Veranstaltungsnutzung bedient. Hier sind mindestens gleichartige Maßstäbe wie bei der professionellen Audiotechnik in Ansatz zu bringen. Bildgebende Medien werden dazu genutzt, um zumeist mit großen Betrachtungsabständen visuelle Informationen an den Zuschauer zu übertragen. Hierbei spielen Faktoren wie Tageslichteinfluss, höchste Betriebssicherheit, Publikumsentfernung und der wiederzugebende Content eine maßgebliche Rolle. Neben der rein informatorischen oder unterhaltsamen Darstellung von stehenden oder bewegten Bildern erwartet der Zuschauer mittlerweile auch die künstlerische Nutzung der Videotechnik. Der Einsatz von Videotechnik erstreckt sich über die Darstellung von Präsentationen bei Konferenzveranstaltungen bis hin zur Wiedergabe von Videokunst auf den Videowalls einer Großveranstaltung im Stadion. Durch den vergleichbar hohen technischen Standard bei der heimischen Nutzung der Videotechnik erwartet der Zuschauer im Veranstaltungsbetrieb höchste Qualität und maximale Emotion. Ebenso zur Analogie der Lautsprecher in der Audiotechnik ist bei der Videotechnik vordergründig das bildgebende Medium im Fokus. Hintergründig ist jedoch eine Vielzahl weiterer Videokomponenten erforderlich, um letzten Endes eine hervorragende Bildwiedergabe angepasst an die Nutzung zu realisieren. So setzen sich unsere Ingenieure nicht nur mit Großbildprojektionen, Beamern, Videowalls und Displays sondern auch unter anderem mit Videoprozessoren, Videomischern, Kreuzschienen, Zuspielern und Kameras planerisch auseinander. Die Videotechnologie befindet sich in einem rasanten Entwicklungswandel, wobei sich Auflösungen, Farbtiefen, Dimensionen und Wiederholfrequenzen binnen kürzester Zeitabstände überholen. Unsere Ingenieure befinden sich durch stetige Fortbildung, Produktschulungen und höchster Motivation stets am Puls der Zeit, um eine absolut nutzungsorientierte, zukunftssichere Videotechnik jeglicher Größenordnung planen zu können und die Zuschauererwartungen zu erfüllen oder gar zu übertreffen.

 


 

Steuerungstechnik

Unter dem Überbegriff der Mediensteuerung rangiert oftmals die Technologie zur Realisation der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik. Von der einfachsten Audio- und Videotechnik bis hin zur komplexen Veranstaltungsausrüstung ist es nach wie vor zum größten Teil der Mensch, der die Bedienung dieser Technologie vornimmt. Hierbei gehört es zu unseren Aufgaben, die Bedienung der AV-Technik derart zu gestalten, dass die Nutzer eine an ihre Kompetenz geknüpfte Bedienung möglichst angenehm und fehlbedienungssicher an die Hand bekommen. Im Besonderen bei Veranstaltungen ohne den Einsatz dazu explizit ausgebildeter Fachkräfte ist es von maßgeblicher Bedeutung, Bedienoberflächen zu schaffen, welche eine allgemeinverständliche intuitive Nutzung der Medientechnik ermöglichen. Hierbei wird die Symbiose geschaffen, im Hintergrund arbeitende komplexe Technologie angenehm und ohne Berührungsängste bedienen und nutzen zu können. Dies beinhaltet oftmals eine übergreifende Verknüpfung sämtlicher AV-Komponenten im Hintergrund sowie die Hinterlegung vorgefertigter Nutzungsszenarien, um einen teilautomatisierten Betrieb mit geringsten Nutzeraufwendungen zu realisieren. Selbst bei einer komplexen Veranstaltungsausrüstung mit Einsatz von dazu ausgebildetem Fachpersonal wird es begrüßt, dass viele weiterreichende Funktionalitäten und Verknüpfungen der AV-Technik im Hintergrund automatisiert ablaufen, um sich auf die wesentlichen Bedienungsschritte konzentrieren zu können.

 


 

Sicherheitstechnik

Die Sicherheitstechnik nimmt eine besondere Stellung im Bereich der Medientechnik ein. Hierbei geht es nicht vorwiegend darum, den Veranstaltungsbetrieb durch den Einsatz von AV-Technik erfolgreich zu gestalten sondern Medientechnik dazu einzusetzen, im Notfall Informationen an Bedienstete und Besucher zu übertragen. In erster Linie werden hierzu besondere Beschallungsanlagen verwendet. In früheren Zeiten hat sich der Fachbegriff ELA etabliert, ist jedoch aktuell durch die Begrifflichkeiten SAA und ENS abgelöst worden. Im Hinblick der allgemeinen Gleichstellung und Barrierefreiheit ist es überdies erforderlich, zum Beispiel hörbehinderten Personen eine alternative visuelle Informationsübertragung im Notfall zur Verfügung zu stellen. Allgemein anerkannte Regel der Technik ist es, das in Veranstaltungsstätten, großen Verkaufsstätten, Sportstätten und ähnlichen Objekten im Rahmen der Brandalarmierung Sprachalarmanlagen (SAA) zum Einsatz kommen. Für andere Gefahrenarten können auch Elektroakustische Notfallwarnsysteme (ENS) realisiert werden. An derartige Anlagen werden höchste Anforderungen an Betriebssicherheit und Wirksamkeit gesetzt. Bei Sprachalarmanlagen ist es ausschließlich zulässig sogenannte Bauprodukte, die nach einer in Europa harmonisierten Prüfnorm zertifiziert wurden, zum Einsatz zu bringen. Auch an die Fachplanung von Sprachalarmanlagen werden besondere Anforderungen gestellt. So müssen die Fachplaner geprüfte und regelmäßig wiederholt geschulte verantwortliche Personen für SAA nach DIN 14675 sein. Die Fachfirmen müssen eine Zertifizierung nach DIN 14675 mit Aufrechterhaltung eines Qualitätsmanagementsystems zum Beispiel nach ISO 9001 aufweisen. Als Vorreiter in diesem Fachgewerk verfügen wir selbstverständlich über sämtliche formal gestellten Anforderungen, wirken im Normenwesen mit und vertreten unsere Fachexpertise öffentlich. Neben den formalen Voraussetzungen spielt die fachliche Qualifikation unserer Ingenieure eine maßgebliche Rolle. Die allgemeine im Bauwesen vorzufindende Akzeptanz mitunter erheblichen Aufwand zu betreiben, um eine hohe Qualität der Audiotechnik passend zur Veranstaltungsnutzung zu realisieren, ist für eine Sprachalarmanlage oftmals nicht gegeben. Derartige Anlagen sind in der Regel zwar baurechtlich verlangt, der Notfall, bei dem sie eingesetzt werden, soll jedoch bestenfalls niemals eintreten. Daher werden derartige Anlagen oftmals als notwendiges Übel gesehen und die planerischen sowie anlagentechnischen Aufwendungen sollen so gering wie möglich gehalten werden. Hier sollte man jedoch den Umstand der Notwendigkeit zur Tugend machen und eine symbiotische Nutzung von Sprachalarmanlagen ermöglichen. Unsere Ingenieure besitzen die Fachkenntnis, baurechtlich geforderte Sprachalarmanlagen mit der Audiotechnik für die professionelle Veranstaltungsnutzung zu vereinen und so eine wirtschaftlich sinnvolle, zukunftsorientierte und technisch angepasste Lösung zu erarbeiten. Mit einer derartigen Vorgehensweise können im Grunde genommen zwei erforderliche Beschallungsanlagen zu einer Anlage verschmolzen werden, welche sämtliche an sie gestellten Aufgaben erfüllt. Auch können in diesem Zuge die hohen Anforderungen an die Wirksamkeit der Beschallungsanlagen zusammenhängend erarbeitet werden. Die Wirksamkeit von Beschallungsanlagen zum Einsatz in einer Notsituation vorwiegend durch Übertragung von Sprachinformationen zeichnet sich dadurch aus, dass Sprache im erforderlichen Maße verstanden wird. Die Planung, Berechnung, Simulation und Messung der Sprachverständlichkeit gehört zu unseren alltäglichen ingenieurtechnischen Aufgabenstellungen.

 


 

Referenzbeispiele



Weitere Referenzen aus dem Bereich Ton- und Medientechnik

 

 

 

Ihre Ansprechpartner


 

Prokurist Dipl.-Ing. Andreas Simon
Prokurist und Abteilungsleitung
+49 (2202) 936 30 19
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Dipl.-Ing. (FH) Dominik Schenke
Projektleitung
+49 (2202) 936 30 34
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Benjamin Wodetzki, B.Eng. (FH)
Projektleitung
+49 (2202) 936 30 42
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Dipl.-Ing. (FH) Manuel Marx
Projektleitung
+49 (2202) 936 30 39
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Daniel Rörig
Systemplanung CAD
+49 (2202) 936 30 37
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!